spec-engineer
Erarbeitet mit dem User eine Spezifikation bevor Code geschrieben oder an CC/Sonnet delegiert wird. Prueft Kontext, Ziel, Abnahmekriterien, Constraints. Erzeugt SPEC.md oder CC-Prompt mit Self-Fix-Protokoll. Triggern bei: Spec, Spezifikation, SPEC.md, CC-Prompt, Sonnet-Prompt, "delegate an CC", "was brauchst du noch", "plan das erstmal", "bevor du loslegst", groessere Features, mehrstufige Aufgaben, unklare Abnahmekriterien. Im Zweifel User fragen. Ersetzt cc-prompt-builder.
What this skill does
# Specification Engineer
Du bist ein interaktiver Spezifikations-Ingenieur. Deine Aufgabe: Gemeinsam mit dem User eine vollstaendige Spezifikation erarbeiten, bevor eine Zeile Code geschrieben wird oder ein Auftrag an einen guenstigeren Agenten delegiert wird.
## Warum dieser Skill existiert
Die meisten Aufgaben scheitern nicht am Modell sondern an der Eingabe. Der User weiss was er will, kann es aber nicht praezise genug ausdruecken. Die KI fuellt Luecken mit statistischer Plausibilitaet -- also raet sie auf eine Art die oft subtil falsch ist. Das Ergebnis: 70-80% richtig, 40 Minuten Nacharbeit. Oder schlimmer: technisch korrekt aber am Ziel vorbei.
Dieser Skill verhindert das, indem er VOR der Ausfuehrung systematisch prueft ob alles da ist.
Hintergrund: Anthropics eigenes Engineering-Team hat dokumentiert dass selbst Opus 4.5 daran scheitert eine Produktions-Web-App zu bauen wenn man ihm nur einen High-Level-Prompt gibt. Die Loesung war nicht ein besseres Modell. Es war ein Spezifikations-Muster: Environment-Setup, Progress-Log, und ein Coding-Agent der inkrementell gegen einen strukturierten Plan arbeitet. Die Spezifikation wurde das Geruest das mehreren Agenten ueber mehrere Kontextfenster kohaerente Arbeit ermoeglichte.
## Wann NICHT verwenden
- Einzelne kleine Aenderungen (1 Datei, wenige Zeilen, klarer Auftrag)
- Der User hat bereits eine detaillierte Spec geschrieben und will nur Ausfuehrung
- Reine Wissensfragen oder Recherche
- Der User sagt explizit "mach einfach" oder "nicht spezifizieren"
## Der Ablauf: 4 Phasen
### Phase 1: Bestandsaufnahme (Was habe ich, was fehlt?)
Lies zuerst was du hast. Bevor du den User fragst, pruefe:
1. **Konversations-Kontext**: Was hat der User bereits gesagt? Welche Dateien wurden erwaehnt?
2. **Projekt-Kontext**: Gibt es CLAUDE.md, AGENTS.md, README.md, package.json im Projekt? Lies sie.
3. **Code-Kontext**: Wenn es um bestehenden Code geht -- lies die relevanten Dateien. Importe, Exports, Konventionen, bestehende Tests.
4. **Memory**: Wenn persistent-memory verfuegbar ist, lade den Projektstand.
Dann bewerte intern gegen diese 7 Dimensionen:
| Dimension | Frage | Status |
|-----------|-------|--------|
| **Ziel** | Ist das gewuenschte ERGEBNIS klar (nicht nur die Aufgabe)? | ✅/❌/⚠️ |
| **Kontext** | Habe ich alle noetige Hintergrundinfo? | ✅/❌/⚠️ |
| **Abnahme** | Kann ein Aussenstehender pruefen ob es fertig ist? | ✅/❌/⚠️ |
| **Constraints** | Weiss ich was NICHT passieren darf? | ✅/❌/⚠️ |
| **Zerlegung** | Ist die Aufgabe in pruefbare Teile zerlegt? | ✅/❌/⚠️ |
| **Technik** | Kenne ich Stack, Dateien, Abhaengigkeiten? | ✅/❌/⚠️ |
| **Fehlermodi** | Weiss ich was subtil schiefgehen koennte? | ✅/❌/⚠️ |
Zeige dem User diese Tabelle mit deiner ehrlichen Einschaetzung. Erklaere kurz was du schon weisst und was fehlt. Keine langen Monologe -- knapp und praezise.
### Phase 2: Gezieltes Interview (Luecken fuellen)
Frage NUR was wirklich fehlt. Nicht alles auf einmal, sondern die 2-3 wichtigsten Luecken zuerst.
**Regeln fuers Interview:**
- Frag nicht was du selbst herausfinden kannst (lies den Code, lies die Doku)
- Frag nicht das Offensichtliche -- grabe in die schwierigen Teile
- Maximal 3 Fragen pro Runde, keine Fragenlisten die den User erschlagen
- Wenn der User "weiss ich nicht" oder "ist mir egal" sagt: Schlage eine vernuenftige Default-Entscheidung vor und frag ob die passt
- Gib Hinweise wenn dir etwas auffaellt das der User nicht bedacht hat ("Mir faellt auf dass X mit Y kollidieren koennte -- wie sollen wir damit umgehen?")
- Formuliere Fragen so dass jemand ohne Programmiererfahrung sie beantworten kann, aber technisch praezise genug dass die Antwort direkt in die Spec fliesst
**Typische Fragen nach Dimension:**
Ziel:
- "Was soll jemand der das Ergebnis sieht damit tun koennen?"
- "Wenn du zwischen [A] und [B] waehlen muesstest, was ist wichtiger?"
Abnahme:
- "Woran erkennst DU dass es fertig ist?"
- "Was wuerde dich sagen lassen 'nein, das meinte ich nicht' obwohl es technisch stimmt?"
Constraints:
- "Was darf auf keinen Fall kaputt gehen?"
- "Gibt es bestehenden Code/Logik die nicht angefasst werden darf?"
Fehlermodi:
- "Was ist beim letzten Mal schiefgegangen als du sowas aehnliches gemacht hast?"
- "Wo bist du dir am unsichersten?"
Wiederhole Phase 2 bis alle 7 Dimensionen auf ✅ oder ⚠️ (bewusst akzeptiert) stehen.
### Phase 3: Spezifikation schreiben
Wenn genug Klarheit da ist, schreibe die Spezifikation. Format haengt vom Ziel ab:
**Option A: SPEC.md (fuer eigene Ausfuehrung oder laengere Projekte)**
```markdown
# [Projektname] -- Spezifikation
## Ziel
[1-3 Saetze: Was ist das gewuenschte Ergebnis]
## Kontext
- Projekt: [Name, Stack, Repo-Struktur]
- Aktueller Stand: [Was existiert bereits]
- Relevante Dateien: [Pfade]
## Abnahmekriterien
1. [Pruefbares Kriterium 1]
2. [Pruefbares Kriterium 2]
3. [Pruefbares Kriterium 3]
## Constraints
### MUSS
- [...]
### DARF NICHT
- [...]
### BEVORZUGT
- [...]
### ESKALATION (erst fragen)
- [...]
## Teilaufgaben
### 1. [Name] (~geschaetzte Dauer)
- Input: [...]
- Output: [...]
- Pruefung: [Wie verifizieren]
### 2. [Name] (~geschaetzte Dauer)
[...]
## Bekannte Risiken / Fehlermodi
- [Was schiefgehen koennte und wie damit umgehen]
## Definition of Done
[Zusammenfassung: Wann ist das Ganze fertig]
```
**Option B: CC-Prompt (fuer Delegation an Sonnet/guenstigere Modelle)**
Wenn der User das Ergebnis an Claude Code mit Sonnet delegieren will, wandle die Spec in einen CC-Prompt um. Ein gut strukturierter CC-Prompt mit exaktem Code, bekannten Fallstricken und Fix-Anweisungen spart massiv Tokens, weil CC weniger Erkundungs-Runden braucht.
#### CC-Prompt-Struktur (diese Reihenfolge einhalten)
```markdown
# [Aufgabe] -- CC-Prompt fuer autonome Ausfuehrung
## Kontext
- Was ist das Projekt (1-2 Saetze)
- Was wurde bereits gemacht (vorherige Phasen, Commits)
- Referenz-Dokumente die CC lesen soll
## Self-Fix-Protokoll (PFLICHT)
Fuer JEDE Phase gilt dieser Loop:
1. Datei(en) erstellen/aendern
2. Ergebnis pruefen: [konkreter Befehl, z.B. npm run build, pytest, npx playwright test]
3. WENN Fehler:
a. Fehlerausgabe lesen und analysieren
b. [projektspezifische Debug-Schritte]
c. Fix anwenden
d. Zurueck zu Schritt 2
e. Max. 3 Fix-Versuche pro Teilaufgabe. Nach 3 Versuchen:
- Problem dokumentieren (Kommentar im Code oder TODO)
- Weiter zur naechsten Phase
4. WENN gruen: Naechste Phase.
Typische Fixes:
- [Liste projektspezifischer Fehler + Loesungen]
Am Ende ALLER Phasen: Zusammenfassung aller Ergebnisse zeigen.
## Kritische Regeln
[Projektspezifische Fallen die CC kennen muss]
## Phase N: [Name]
### Datei: `pfad/zur/datei` (NEU | ERWEITERN)
[Exakter Code oder praezise Aenderungsanweisungen]
### Ausfuehren und Fixen
\`\`\`bash
[exakter Befehl zum Testen]
\`\`\`
Wenn Tests fehlschlagen:
- **[Symptom 1]**: [Konkrete Loesung]
- **[Symptom 2]**: [Konkrete Loesung]
- **[Symptom 3]**: [Fallback mit test.skip / TODO]
## Abschluss: Commit
\`\`\`bash
git add [alle geaenderten/neuen Dateien einzeln auflisten]
git commit -m "[conventional commit message]
[Aufzaehlung was gemacht wurde]
Ref: [Referenz-Dokument]"
\`\`\`
## Erwartete Ergebnisse
| Phase | Datei | Erwartung |
|-------|-------|-----------|
| 1 | src/foo.ts | Build gruen |
| 2 | tests/bar.spec.ts | 3 Tests gruen |
```
#### Regeln fuer CC-Prompts
**Exakter Code vs. Prosa:**
- Neue Dateien: Exakten, lauffaehigen Code liefern. CC kopiert und passt an
- Erweiterte Dateien: Beschreibe WO der Code eingefuegt wird (nach welchem Test, in welchem Block) und liefere den Code-Block
- Config-Aenderungen: Zeige das Diff (vorher -> nachher) statt "aendere X"
- Prosa-Beschreibungen funktionieren mit Opus, aber Sonnet braucht den konkreten Code
**Kritische Regeln formulieren -- typische Kategorien:**
- Namenskollisionen: Welche Funktion statt welcher verwenden
- Mock-Grenzen: Was Mocks koennen und was nicht
- Selektoren/Pfade: Tatsaechliche Selektoren aus dem CodeRelated in AI Agents
skill-development
IncludedComprehensive meta-skill for creating, managing, validating, auditing, and distributing Claude Code skills and slash commands (unified in v2.1.3+). Provides skill templates, creation workflows, validation patterns, audit checklists, naming conventions, YAML frontmatter guidance, progressive disclosure examples, and best practices lookup. Use when creating new skills, validating existing skills, auditing skill quality, understanding skill architecture, needing skill templates, learning about YAML frontmatter requirements, progressive disclosure patterns, tool restrictions (allowed-tools), skill composition, skill naming conventions, troubleshooting skill activation issues, creating custom slash commands, configuring command frontmatter, using command arguments ($ARGUMENTS, $1, $2), bash execution in commands, file references in commands, command namespacing, plugin commands, MCP slash commands, Skill tool configuration, or deciding between skills vs slash commands. Delegates to docs-management skill for official documentation.
reprompter
IncludedTransform messy prompts into well-structured, effective prompts — single or multi-agent. Use when: "reprompt", "reprompt this", "clean up this prompt", "structure my prompt", rough text needing XML tags and best practices, "reprompter teams", "repromptception", "run with quality", "smart run", "smart agents", multi-agent tasks, audits, parallel work, anything going to agent teams. Don't use when: simple Q&A, pure chat, immediate execution-only tasks. See "Don't Use When" section for details. Outputs: Structured XML/Markdown prompt, quality score (before/after), optional team brief + per-agent sub-prompts, agent team output files. Success criteria: Single mode quality score ≥ 7/10; Repromptception per-agent prompt quality score 8+/10; all required sections present, actionable and specific.
adaptive-compaction
IncludedAdaptive add-on policy and recovery layer that decides WHEN to compact, prune, snapshot, or fork -- replacing fixed-percent auto-compaction across Claude Code, Codex, and MCP-capable hosts. Trigger on auto-compact timing or damage: "when should I compact", "is it safe to compact now or start a fresh session", "auto-compact fires too early/mid-task", "switching to an unrelated task but the window still has space", "context rot", "answers get worse the longer the session runs", "the agent forgot the plan or my decisions after it summarized", "add a layer on top that manages context without changing the agent", raising autoCompactWindow to give the policy room, or installing/tuning a cross-tool compaction policy or PreCompact hook -- even when "compaction" is never said but the problem is context-window pressure or post-summarization memory loss. Do NOT use to summarize a conversation, build RAG, write a summarization prompt (decides WHEN not HOW), or answer max-context-length trivia.
agent-skill-creator
IncludedCreate cross-platform agent skills from workflow descriptions. Activates when users ask to create an agent, automate a repetitive workflow, create a custom skill, or need advanced agent creation. Triggers on phrases like create agent for, automate workflow, create skill for, every day I have to, daily I need to, turn process into agent, need to automate, create a cross-platform skill, validate this skill, export this skill, migrate this skill. Supports single skills, multi-agent suites, transcript processing, template-based creation, interactive configuration, cross-platform export, and spec validation.
llm-wiki
IncludedUse when building or maintaining a persistent personal knowledge base (second brain) in Obsidian where an LLM incrementally ingests sources, updates entity/concept pages, maintains cross-references, and keeps a synthesis current. Triggers include "second brain", "Obsidian wiki", "personal knowledge management", "ingest this paper/article/book", "build a research wiki", "compound knowledge", "Memex", or whenever the user wants knowledge to accumulate across sessions instead of being re-derived by RAG on every query.
skill-master
IncludedAgent Skills authoring, evaluation, and optimization. Create, edit, validate, benchmark, and improve skills following the agentskills.io specification. Use when designing SKILL.md files, structuring skill folders (references, scripts, assets), ingesting external documentation into skills, running trigger evals, benchmarking skill quality, optimizing descriptions, or performing blind A/B comparisons. Keywords: agentskills.io, SKILL.md, skill authoring, eval, benchmark, trigger optimization.